Dämmung der Fassade: Anleitung, Kosten & Förderung 2026
Wärmeverluste durch die Außenwand reduzieren. Mit BAFA-Förderung bis 70 % und kostenloser Anfrage über mehrere Fachbetriebe.

Überblick
Die Fassade ist oft der größte Wärmeverlust-Posten im Gebäude. Ein Energieberater wählt das geeignete Dämmsystem und berechnet die Amortisationszeit. Mit BEG-Förderung werden bis zu 20 % der Kosten bezuschusst.
Im Detail
Die Fassadendämmung ist für die meisten Bestandsgebäude die Maßnahme mit dem größten Einsparpotenzial. Über die Außenwände gehen in einem ungedämmten Gebäude typischerweise 25 bis 35 Prozent der gesamten Heizenergie verloren. Eine professionell geplante Fassadendämmung reduziert diesen Verlust auf ein Minimum.
Das verbreitetste System ist das Wärmedämmverbundsystem (WDVS), auch Außendämmung oder ETICS genannt. Dabei werden Dämmplatten aus Polystyrol, Mineralwolle oder anderen Materialien auf die Außenwand geklebt und gedübelt und anschließend mit armiertem Putz verputzt. Ordentlich ausgeführt kann ein WDVS den U-Wert der Außenwand von typisch 1,0 auf unter 0,2 Watt pro Quadratmeter und Kelvin senken.
Ein Energieberater wählt das für Ihr Gebäude geeignete System aus. Für historische Fassaden gibt es Innendämmsysteme oder Kerndämmungen für Hohlwände. Jede Lösung hat spezifische Anforderungen an Taupunktlage, Dampfdiffusion und Brandschutz.
Die Förderung über das BEG-Einzelmaßnahmen-Programm beträgt 15 Prozent der förderfähigen Kosten, mit iSFP-Bonus 20 Prozent. Die Investitionskosten liegen je nach Gebäude bei 100 bis 200 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche.
Wichtig: Bei der Fassadendämmung müssen Anschlussfugen zu Fenstern, Balkonen und Dachüberständen sorgfältig geplant werden. Fehlerhafte Anschlüsse führen zu Wärmebrücken, die einen erheblichen Teil der Dämmwirkung zunichtemachen.
Vorgehen bei der Dämmung der Fassade
- Ist-Zustand der Bauteile prüfen — Wandaufbau, Dämmstärke, Wärmebrücken (Thermografie), Feuchteschäden.
- U-Wert-Berechnung — Soll-U-Wert nach GEG (z.B. Außenwand 0,24 W/m²K im Bestand) und Vergleich mit Ist-Wert.
- Variantenvergleich — WDVS, Innendämmung, hinterlüftete Vorhangfassade — je nach Bauteil und Denkmalschutz.
- BAFA-Antrag stellen — vor Auftragsvergabe, da Einzelmaßnahmen-Förderung 15–20 % beträgt; Förderhöhe je nach Erreichen des Effizienz-Standards.
Förderung 2026
Energetische Maßnahmen sind über die BAFA-BEG-Förderung mit bis zu 70 % förderfähig (Grundförderung 30 %, Klima-Geschwindigkeits-Bonus +20 %, Einkommens-Bonus +30 %). Hinzu kommen Bundesland-spezifische Programme.
→ Eine vollständige Übersicht aller 16 Bundesland-Programme finden Sie unter Wärmepumpen-Förderung 2026.
Kostenloses Angebot anfordern
Dämmung der Fassade sollte immer durch einen qualifizierten Fachbetrieb geplant und ausgeführt werden. Über unsere kostenlose Anfrage erhalten Sie mehrere Angebote von geprüften Fachbetrieben zum Vergleich.
- ✅ Kostenlos & unverbindlich
- ✅ Mehrere Angebote zur Auswahl
- ✅ BAFA-Förderung bis 70 % gesichert
- ✅ BAFA-zugelassene Energieberater betreuen den Antrag
Häufige Fragen
Wie funktioniert Dämmung der Fassade konkret?
Wärmeverluste durch die Außenwand reduzieren.
Was kostet Dämmung der Fassade ungefähr?
Die Kosten hängen von Gebäudegröße, Aufwand und Region ab. Für eine konkrete Schätzung stellen Sie eine kostenlose Anfrage — wir vermitteln Ihnen mehrere Angebote von qualifizierten Fachbetrieben zur Auswahl.
Welche Förderung gibt es für Dämmung der Fassade?
Die meisten energetischen Maßnahmen sind über die BAFA-BEG-Förderung (bis 70 %) und KfW-Ergänzungskredite förderfähig. Hinzu kommen Bundesland-spezifische Programme. Eine kostenlose Beratung über die Verbraucherzentrale oder einen BAFA-zugelassenen Energieberater klärt die optimalen Förderbausteine für Ihre Situation.
Jetzt kostenlose Beratung anfordern
Finden Sie qualifizierte Energieberater und Wärmepumpeninstallateure in Ihrer Region.