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Long-Tail-Q&A — Stromtarif

Welcher Stromtarif für die Wärmepumpe?

Strom ist der Brennstoff der Wärmepumpe — und welchen Stromtarif man wählt, wirkt sich direkt auf die Heizkosten aus. Diese Q&A-Seite gibt den Überblick: warum die Tarifwahl zählt, welche Tarif-Optionen es gibt, was die Wahl beeinflusst und wie man den passenden Tarif für die eigene Wärmepumpe findet.

Strom ist der Brennstoff — warum der Tarif zählt

Eine fossile Heizung verbrennt Gas oder Öl — eine Wärmepumpe nutzt Strom. Der Strom ist sozusagen der Brennstoff der Wärmepumpe. Und wie bei jedem Brennstoff zählt der Preis: Welchen Stromtarif man für die Wärmepumpe wählt, wirkt sich direkt auf die laufenden Heizkosten aus. Die laufenden Kosten hängen am Strompreis. Die Heizkosten einer Wärmepumpe ergeben sich aus zwei Größen: dem Stromverbrauch und dem Strompreis. Der Stromverbrauch wird von der Effizienz der Anlage bestimmt — von der Jahresarbeitszahl. Der Strompreis wird vom gewählten Tarif bestimmt. Beide Größen zusammen ergeben die Heizkosten. Wer die Heizkosten niedrig halten will, sollte deshalb nicht nur auf die Effizienz der Wärmepumpe achten, sondern auch auf den Stromtarif. Der Tarif ist ein eigener Hebel. Das Schöne am Stromtarif: Er ist ein Hebel, der unabhängig von der Technik wirkt und sich jederzeit verändern lässt. Die Effizienz der Wärmepumpe ist durch Planung und Auslegung weitgehend festgelegt. Den Stromtarif dagegen kann man wechseln — auch noch Jahre nach dem Einbau. Wer einen ungünstigen Tarif hat, kann ohne baulichen Aufwand zu einem besseren wechseln und damit die Heizkosten senken. Warum die Wärmepumpe den Tarif besonders wichtig macht. Bei einem normalen Haushalt ohne Wärmepumpe ist der Stromverbrauch überschaubar, und der Tarif ist ein kleinerer Posten. Eine Wärmepumpe verdoppelt den Stromverbrauch des Hauses oft ungefähr — sie ist der größte einzelne Verbraucher. Damit wird der Stromtarif zu einem deutlich gewichtigeren Faktor. Ein paar Cent Unterschied je Kilowattstunde, hochgerechnet auf den hohen Wärmepumpen-Verbrauch und auf die zwanzigjährige Lebensdauer, summieren sich zu einem erheblichen Betrag. Die gute Nachricht. Für Wärmepumpen gibt es besondere Tarif-Optionen, die günstiger sein können als der normale Haushaltsstrom. Wer eine Wärmepumpe hat, ist nicht auf den Standard-Haushaltstarif festgelegt — er hat eine echte Wahl. Welche Optionen es gibt, zeigt der nächste Abschnitt. Was dieser Abschnitt nicht leisten kann. Konkrete Preise und Tarifkonditionen ändern sich laufend und unterscheiden sich regional. Diese Q&A-Seite erklärt die Logik und die Optionen, sie nennt aber keine konkreten Preise — die muss man zum Zeitpunkt der Entscheidung selbst recherchieren und vergleichen. Die Einordnung: Strom ist der Brennstoff der Wärmepumpe, und der Stromtarif wirkt sich direkt auf die Heizkosten aus. Anders als die Effizienz der Anlage ist der Tarif ein Hebel, der sich jederzeit verändern lässt. Weil die Wärmepumpe ein großer Stromverbraucher ist, lohnt sich der Blick auf den Tarif besonders. Die folgenden Abschnitte zeigen die Optionen und die Auswahl.

Die Tarif-Optionen im Überblick

Wer eine Wärmepumpe betreibt, hat bei der Stromversorgung mehrere Optionen. Es lohnt sich, sie im Überblick zu kennen. Option eins — der normale Haushaltsstromtarif. Die einfachste Variante: Die Wärmepumpe wird einfach über den normalen Haushaltsstromzähler mitversorgt, zum normalen Haushaltsstromtarif. Es gibt keinen separaten Zähler, keine besondere Anmeldung. Das ist unkompliziert, aber meist nicht die günstigste Lösung — der normale Haushaltsstrom ist in der Regel teurer als die speziellen Wärmepumpen-Optionen. Option zwei — der Wärmepumpentarif. Für Wärmepumpen gibt es spezielle Stromtarife, oft Wärmepumpentarif oder Heizstromtarif genannt. Sie sind in der Regel günstiger je Kilowattstunde als der normale Haushaltsstrom. Im Gegenzug ist die Wärmepumpe meist als steuerbare Verbrauchseinrichtung angemeldet, deren Leistung der Netzbetreiber in seltenen Spitzenzeiten temporär reduzieren darf. Der Wärmepumpentarif setzt in der Regel eine separate Messung des Wärmepumpenstroms voraus. Der Wärmepumpentarif ist ein eigenes Thema in diesem Cluster. Option drei — der dynamische Stromtarif. Eine neuere Option ist der dynamische Stromtarif. Bei ihm folgt der Strompreis dem Börsen-Strompreis und ändert sich stündlich — mal teurer, mal günstiger, je nach Angebot und Nachfrage im Stromnetz. Wer seinen Verbrauch in die günstigen Stunden verschieben kann, profitiert. Auch der dynamische Tarif ist ein eigenes Thema in diesem Cluster. Option vier — der Ökostromtarif. Quer zu den anderen Optionen liegt die Frage Ökostrom: Man kann einen Tarif wählen, der echten Ökostrom liefert. Das ist weniger eine Frage des Preises als der Klimabilanz — Ökostrom senkt die CO2-Last der Wärmepumpe. Es gibt Wärmepumpen- und dynamische Tarife auch in Ökostrom-Varianten. Die Rolle der PV-Anlage. Eine fünfte Komponente ist der selbst erzeugte Strom. Wer eine PV-Anlage hat, deckt einen Teil des Wärmepumpenstroms aus dem eigenen Dach — dieser Anteil kostet keinen Tarif. Der Stromtarif gilt dann nur für den verbleibenden Netzbezug. Die PV-Anlage ist kein Tarif, aber sie verändert die Tarif-Rechnung, weil sie den Netzbezug verkleinert. Die Kombinationen. Die Optionen schließen sich nicht alle gegenseitig aus. Ein Wärmepumpentarif kann ein dynamischer Tarif sein und zugleich Ökostrom liefern. Eine PV-Anlage lässt sich mit jedem dieser Tarife kombinieren. In der Praxis geht es deshalb weniger um ein striktes Entweder-oder als um die Frage, welche Kombination zur eigenen Situation passt. Die Einordnung: Bei der Stromversorgung der Wärmepumpe gibt es mehrere Optionen — den normalen Haushaltstarif als einfache, aber meist teurere Variante, den günstigeren Wärmepumpentarif, den dynamischen Tarif mit stündlich wechselnden Preisen und die Ökostrom-Frage, dazu den eigenen PV-Strom. Diese Optionen lassen sich teils kombinieren. Was die Wahl zwischen ihnen beeinflusst, zeigt der nächste Abschnitt.

Was die Tarifwahl beeinflusst

Welcher Stromtarif für die eigene Wärmepumpe der richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Es lohnt sich, sie zu kennen, bevor man entscheidet. Die Höhe des Wärmepumpen-Stromverbrauchs. Je mehr Strom die Wärmepumpe verbraucht, desto stärker wirkt sich der Tarif aus — und desto eher lohnt sich der Aufwand, einen günstigen Tarif zu finden. In einem schlecht gedämmten Altbau mit hohem Wärmebedarf ist der Wärmepumpen-Verbrauch hoch, der Tarif besonders wichtig. In einem sehr effizienten Haus mit niedrigem Verbrauch fällt der Tarif-Effekt kleiner aus. Die Messsituation. Manche Tarif-Optionen — vor allem der klassische Wärmepumpentarif — setzen voraus, dass der Wärmepumpenstrom separat gemessen wird. Ob ein separater Zähler vorhanden ist oder eingerichtet werden kann, beeinflusst, welche Tarife überhaupt infrage kommen. Die Messsituation ist eng mit dem Thema Stromzähler und §14a EnWG verbunden, dem ein eigenes Pillar gewidmet ist. Die Bereitschaft zur Steuerbarkeit. Der günstigere Wärmepumpentarif ist in der Regel damit verbunden, dass die Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG angemeldet ist — der Netzbetreiber darf ihre Leistung in seltenen Spitzenzeiten temporär reduzieren. Wer den günstigeren Tarif will, akzeptiert diese Steuerbarkeit. Im gut gedämmten Haus mit thermisch träger Heizung ist eine solche kurzzeitige Drosselung praktisch nicht spürbar — die Steuerbarkeit ist also meist kein echter Nachteil. Die technische Ausstattung — Smart Meter und Steuerung. Der dynamische Tarif setzt ein intelligentes Messsystem voraus — einen modernen, kommunikationsfähigen Stromzähler. Und um von einem dynamischen Tarif wirklich zu profitieren, hilft eine intelligente Steuerung, die den Wärmepumpenbetrieb in die günstigen Stunden verschiebt. Wer diese Ausstattung nicht hat, kann den dynamischen Tarif weniger gut nutzen. Das Vorhandensein einer PV-Anlage. Wer eine PV-Anlage hat, deckt einen Teil des Wärmepumpenstroms selbst — der Tarif gilt nur für den Netzbezug. Eine PV-Anlage verändert damit die Tarif-Rechnung und kann beeinflussen, welche Tarif-Option am sinnvollsten ist. Die regionale Verfügbarkeit. Welche Tarife konkret angeboten werden und zu welchen Konditionen, unterscheidet sich regional und je Anbieter. Nicht jeder Tarif ist überall verfügbar. Was vor Ort angeboten wird, muss man konkret recherchieren. Die persönlichen Prioritäten. Schließlich spielen die eigenen Prioritäten hinein: Steht der niedrigste Preis im Vordergrund? Ist die Klimabilanz wichtig, also Ökostrom? Will man es einfach und unkompliziert, oder ist man bereit, sich mit dynamischen Preisen und Steuerung zu beschäftigen? Die Einordnung: Die Tarifwahl wird von vielen Faktoren beeinflusst — der Höhe des Verbrauchs, der Messsituation, der Bereitschaft zur Steuerbarkeit, der technischen Ausstattung, einer eventuellen PV-Anlage, der regionalen Verfügbarkeit und den persönlichen Prioritäten. Es gibt deshalb keinen Tarif, der für jeden der richtige ist — die Wahl ist individuell. Wie man den passenden Tarif findet, zeigt der nächste Abschnitt.

Wie man den passenden Tarif findet

Den passenden Stromtarif für die Wärmepumpe zu finden, ist eine Aufgabe, die man methodisch angehen kann. Einige Schritte helfen dabei. Schritt eins — die eigene Situation klären. Bevor man Tarife vergleicht, sollte man die eigene Ausgangslage kennen: Wie hoch ist der zu erwartende Wärmepumpen-Stromverbrauch? Gibt es einen separaten Zähler für die Wärmepumpe oder die Möglichkeit, einen einzurichten? Ist ein intelligentes Messsystem vorhanden? Gibt es eine PV-Anlage? Diese Punkte bestimmen, welche Tarif-Optionen überhaupt infrage kommen. Schritt zwei — den Fachbetrieb und den Netzbetreiber einbinden. Schon bei der Planung der Wärmepumpe sollte die Stromversorgung mitgedacht werden. Der Fachbetrieb, der die Wärmepumpe einbaut, und der Elektrofachbetrieb klären die Messsituation und melden die Wärmepumpe beim Netzbetreiber an. In diesem Zuge lässt sich auch klären, welche Mess- und Tarifkonstellation möglich ist. Wer das von Anfang an mitdenkt, vermeidet, dass die gewünschte Tarif-Option später an der Messsituation scheitert. Schritt drei — die Tarif-Optionen vergleichen. Mit der geklärten Ausgangslage kann man die infrage kommenden Tarife vergleichen. Wichtig dabei: Es geht nicht nur um den reinen Arbeitspreis je Kilowattstunde, sondern um die Gesamtkosten — Arbeitspreis und Grundpreis zusammen, bezogen auf den erwarteten Verbrauch. Ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis, aber hohem Grundpreis kann bei geringem Verbrauch ungünstiger sein als ein Tarif mit etwas höherem Arbeitspreis und niedrigem Grundpreis. Man sollte die Tarife mit dem eigenen erwarteten Verbrauch durchrechnen. Schritt vier — auf die Vertragsbedingungen achten. Neben dem Preis zählen die Vertragsbedingungen: die Laufzeit, die Kündigungsfristen, die Preisgarantie oder Preisanpassungsklauseln, eventuelle Bedingungen wie die Steuerbarkeit. Ein günstiger Preis mit ungünstigen Bedingungen ist nicht zwingend das beste Angebot. Schritt fünf — die Klimafrage einbeziehen. Wer Wert auf die Klimabilanz legt, sollte prüfen, ob der Tarif echten Ökostrom liefert. Es gibt Wärmepumpen- und dynamische Tarife auch als Ökostrom-Varianten. Schritt sechs — den Tarif später überprüfen. Die Tarifwahl ist keine einmalige Entscheidung für die Ewigkeit. Strompreise und Tarifangebote ändern sich. Es lohnt sich, den eigenen Tarif von Zeit zu Zeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu wechseln. Anders als die Technik der Wärmepumpe lässt sich der Tarif ohne baulichen Aufwand anpassen. Die Vergleichswerkzeuge. Für den Tarifvergleich gibt es Vergleichsportale und die Angebote der Energieversorger. Wichtig ist, beim Vergleich die richtige Tarifkategorie zu wählen — also Wärmepumpen- beziehungsweise Heizstromtarife zu vergleichen, wenn man einen separaten Zähler hat, und auf die Gesamtkosten für den eigenen Verbrauch zu achten. Bei Unsicherheit kann auch eine Energieberatung helfen. Die zusammenfassende Botschaft: Den passenden Stromtarif findet man, indem man zuerst die eigene Situation klärt — Verbrauch, Messsituation, Ausstattung, PV —, die Stromversorgung schon bei der Wärmepumpen-Planung mitdenkt, die infrage kommenden Tarife mit dem eigenen erwarteten Verbrauch durchrechnet, auf die Vertragsbedingungen achtet, die Klimafrage einbezieht und den Tarif später von Zeit zu Zeit überprüft. Es gibt keinen Tarif, der für jeden passt — die Wahl ist individuell, aber sie ist mit etwas Sorgfalt gut zu treffen.

⚠ Praxis-Hinweis

Beim Tarifvergleich nicht nur auf den Arbeitspreis je Kilowattstunde schauen, sondern auf die Gesamtkosten aus Arbeits- und Grundpreis, bezogen auf den eigenen erwarteten Verbrauch. Und: Die Stromversorgung schon bei der Wärmepumpen-Planung mitdenken — manche günstige Tarif-Option setzt eine separate Messung voraus, die später schwer nachzurüsten ist.

Häufige Fragen — Welcher Stromtarif für die Wärmepumpe?

Warum ist der Stromtarif bei einer Wärmepumpe so wichtig?
Weil Strom der Brennstoff der Wärmepumpe ist und der Tarif sich direkt auf die Heizkosten auswirkt. Die Heizkosten ergeben sich aus Stromverbrauch und Strompreis — den Verbrauch bestimmt die Effizienz, den Preis der Tarif. Eine Wärmepumpe verdoppelt den Stromverbrauch des Hauses oft ungefähr und ist der größte einzelne Verbraucher, weshalb der Tarif ein gewichtiger Faktor ist. Anders als die Effizienz der Anlage lässt sich der Tarif jederzeit ohne baulichen Aufwand wechseln — er ist ein eigener Spar-Hebel.
Welche Stromtarif-Optionen gibt es für die Wärmepumpe?
Mehrere: den normalen Haushaltsstromtarif (einfach, aber meist teurer); den Wärmepumpentarif beziehungsweise Heizstromtarif (günstiger je Kilowattstunde, meist mit separater Messung und Steuerbarkeit nach §14a EnWG verbunden); den dynamischen Stromtarif (Preis folgt stündlich dem Börsen-Strompreis); und quer dazu die Ökostrom-Frage. Dazu kommt der eigene PV-Strom, der den Netzbezug verkleinert. Diese Optionen lassen sich teils kombinieren — ein Wärmepumpentarif kann etwa dynamisch sein und Ökostrom liefern.
Ist der normale Haushaltsstromtarif für die Wärmepumpe geeignet?
Geeignet ja, aber meist nicht die günstigste Lösung. Die Wärmepumpe kann einfach über den normalen Haushaltsstromzähler zum Haushaltstarif mitversorgt werden — das ist unkompliziert, ohne separaten Zähler und besondere Anmeldung. Der normale Haushaltsstrom ist aber in der Regel teurer je Kilowattstunde als die speziellen Wärmepumpen-Optionen. Wer eine Wärmepumpe hat, ist nicht auf den Haushaltstarif festgelegt und sollte die günstigeren Optionen prüfen.
Was beeinflusst, welcher Tarif für mich der richtige ist?
Mehrere Faktoren: die Höhe des Wärmepumpen-Stromverbrauchs (je höher, desto wichtiger der Tarif), die Messsituation (ob ein separater Zähler vorhanden ist), die Bereitschaft zur Steuerbarkeit nach §14a EnWG, die technische Ausstattung (intelligentes Messsystem, Steuerung für dynamische Tarife), eine eventuelle PV-Anlage, die regionale Verfügbarkeit der Tarife und die persönlichen Prioritäten — niedrigster Preis, Klimabilanz oder Einfachheit. Es gibt keinen Tarif, der für jeden der richtige ist.
Wie vergleiche ich Stromtarife für die Wärmepumpe richtig?
Nicht nur den reinen Arbeitspreis je Kilowattstunde betrachten, sondern die Gesamtkosten — Arbeitspreis und Grundpreis zusammen, bezogen auf den erwarteten Verbrauch. Ein Tarif mit niedrigem Arbeitspreis, aber hohem Grundpreis kann bei geringem Verbrauch ungünstiger sein als umgekehrt. Man sollte die Tarife mit dem eigenen erwarteten Verbrauch durchrechnen, auf die Vertragsbedingungen achten — Laufzeit, Kündigungsfristen, Preisanpassung — und beim Vergleich die richtige Tarifkategorie wählen.
Sollte ich den Stromtarif für die Wärmepumpe regelmäßig überprüfen?
Ja. Die Tarifwahl ist keine einmalige Entscheidung für die Ewigkeit — Strompreise und Tarifangebote ändern sich laufend. Es lohnt sich, den eigenen Tarif von Zeit zu Zeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu wechseln. Anders als die Technik der Wärmepumpe, die durch Planung und Auslegung festgelegt ist, lässt sich der Tarif ohne baulichen Aufwand anpassen. Wer einen ungünstigen Tarif hat, kann durch einen Wechsel die Heizkosten senken.
Sollte ich die Stromversorgung schon bei der Wärmepumpen-Planung mitdenken?
Ja, unbedingt. Manche Tarif-Optionen — vor allem der klassische Wärmepumpentarif — setzen eine separate Messung des Wärmepumpenstroms voraus. Ob ein separater Zähler eingerichtet wird, sollte schon bei der Planung geklärt werden, gemeinsam mit dem Fachbetrieb und dem Netzbetreiber, der die Wärmepumpe ohnehin als Verbrauchseinrichtung anmeldet. Wer die Messsituation von Anfang an mitdenkt, vermeidet, dass die gewünschte Tarif-Option später an der Messung scheitert.

Wärmepumpe und Stromversorgung richtig planen

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