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Long-Tail-Q&A — Winter

Wärmepumpe-Störung im Winter — was tun?

Wenn die Wärmepumpe im Winter nicht mehr richtig läuft, ist die Sorge groß — gerade bei Frost. Diese Q&A-Seite hilft, ruhig und richtig zu reagieren: Sie zeigt, wie man prüft, ob wirklich eine Störung vorliegt, was man selbst kontrollieren kann, wann der Notdienst gerufen werden muss und wie man Störungen im Winter vorbeugt.

Erst prüfen — ist es wirklich eine Störung?

Bevor man von einer Störung ausgeht und den Notdienst ruft, lohnt sich ein ruhiger Blick: Vieles, was im Winter beunruhigend wirkt, ist gar keine Störung, sondern normaler Betrieb. Diese Beobachtungen sind im Winter normal und keine Störung: — Das Außengerät ist mit Reif oder Eis überzogen. Vereisung gehört zum Winterbetrieb einer Luft-Wärmepumpe dazu. Solange der Abtaubetrieb das Eis von Zeit zu Zeit löst, ist das in Ordnung. — Aus dem Außengerät steigt Wasserdampf auf, es sieht aus wie Rauch. Das ist der Abtaubetrieb — der warme Wasserdampf des schmelzenden Eises in der kalten Luft. — Unter dem Außengerät bildet sich Schmelzwasser oder etwas Eis. Auch das gehört zum Abtaubetrieb. — Die Wärmepumpe läuft lange und gleichmäßig durch. Im Winter ist langer Betrieb der Normalfall — die Wärmepumpe muss viel Wärme liefern. — Das Betriebsgeräusch ändert sich kurz, der Ventilator steht zeitweise still. Das ist der Abtaubetrieb. — Der Stromverbrauch ist deutlich höher als im Sommer. Das ist der normale Jahresverlauf. — An einem sehr kalten Tag wird das Haus etwas weniger schnell warm. Auch das kann normal sein, weil die Wärmepumpe an der Spitzenlast arbeitet. Diese Beobachtungen deuten dagegen auf eine echte Störung hin: — Die Wärmepumpe heizt gar nicht mehr, das Haus wird kalt. — Die Anlage zeigt eine Fehlermeldung oder einen Störcode an und hat sich abgeschaltet. — Es treten ungewöhnliche, laute Geräusche auf — Klappern, Schlagen, Pfeifen —, die deutlich vom normalen Betriebsgeräusch abweichen. — Das Außengerät ist massiv und dauerhaft vereist, der Abtaubetrieb bekommt das Eis nicht mehr weg. — Es kommt zwar Strom, aber die Anlage reagiert nicht — kein Verdichter, kein Ventilator. — Es tritt Wasser aus, wo keines austreten sollte. Der erste Schritt: ruhig den Status erfassen. Bevor man handelt, sollte man kurz erfassen: Heizt die Wärmepumpe noch, wird das Haus warm? Zeigt die Regelung eine Fehlermeldung? Welche genau? Seit wann besteht das Problem? Was hat sich verändert? Diese Informationen sind wertvoll — sowohl für die eigene Einschätzung als auch, falls man den Fachbetrieb ruft. Die Fehlermeldung ist ein Hinweis, kein Urteil. Viele Wärmepumpen zeigen bei einer Störung einen Fehlercode an. Manche Fehler sind harmlos und lassen sich durch einen Neustart oder eine kleine Korrektur beheben, andere verlangen den Fachbetrieb. Die Bedienungsanleitung erklärt die Fehlercodes — ein Blick hinein lohnt sich, bevor man weitere Schritte unternimmt. Die Einordnung: Der erste und wichtigste Schritt bei einer vermeintlichen Winter-Störung ist, ruhig zu prüfen, ob wirklich eine Störung vorliegt. Vereisung, Abtaubetrieb, lange Laufzeiten und hoher Verbrauch sind kein Alarm. Erst ein tatsächlicher Heizausfall, eine Fehlermeldung mit Abschaltung oder auffällige Geräusche sind eine echte Störung — und dann helfen die nächsten Abschnitte.

Was man selbst prüfen kann

Liegt tatsächlich eine Störung vor, lohnt sich vor dem Anruf beim Fachbetrieb ein Blick auf einige Punkte, die man selbst prüfen und teils selbst beheben kann. Manche Störungen haben eine einfache Ursache. Die Stromversorgung prüfen. Bekommt die Wärmepumpe überhaupt Strom? Ein ausgelöster Sicherungsautomat oder ein FI-Schalter im Zählerschrank kann die Anlage lahmlegen. Man kann prüfen, ob die Sicherungen der Wärmepumpe in Ordnung sind. Ist eine Sicherung ausgelöst, kann man sie einmal zurücksetzen — löst sie sofort wieder aus, ist das ein Hinweis auf ein elektrisches Problem, dem der Fachbetrieb nachgehen muss. Die Fehlermeldung lesen und einen Neustart versuchen. Zeigt die Regelung einen Fehlercode, lohnt der Blick in die Bedienungsanleitung. Bei manchen, eher harmlosen Störungen hilft ein kontrollierter Neustart der Anlage — viele Wärmepumpen lassen sich über die Regelung zurücksetzen. Wenn die Anleitung einen Neustart bei dem angezeigten Fehler vorsieht, kann man ihn versuchen. Tritt der Fehler danach sofort wieder auf, ist es ein Fall für den Fachbetrieb. Den Anlagendruck prüfen. Ein zu niedriger Druck im Heizsystem kann eine Störung auslösen. Viele Anlagen haben eine Druckanzeige. Liegt der Druck unter dem vorgegebenen Bereich, kann man — wenn man weiß, wie es bei der eigenen Anlage geht — vorsichtig Wasser nachfüllen. Fällt der Druck immer wieder ab, deutet das auf eine Undichtigkeit hin, der der Fachbetrieb nachgehen muss. Das Außengerät prüfen. Bei einer Luft-Wärmepumpe kontrollieren: Ist das Außengerät massiv eingeschneit oder von Schneeverwehungen zugesetzt? Ist es komplett vereist? Behindert Laub oder Schmutz den Luftstrom? Schnee und Laub kann der Betreiber vorsichtig entfernen — Schnee abräumen, das Gerät freilegen. Eis darf dabei nicht mit Werkzeug abgeschlagen oder mit heißem Wasser übergossen werden, das beschädigt den Verdampfer. Die Einstellungen prüfen. Steht die Anlage versehentlich im falschen Betriebsmodus — etwa im Sommerbetrieb, in einem Urlaubs- oder Absenkmodus? Wurde die Heizkurve oder die Solltemperatur versehentlich verstellt? Ein Blick auf die Grundeinstellungen kann ein vermeintliches Störungsproblem als simple Fehleinstellung entlarven. Die Heizkörper und Thermostate prüfen. Sind alle Thermostatventile geöffnet? Sind die Heizkörper entlüftet? Auch das kann erklären, warum es nicht warm wird, ohne dass die Wärmepumpe defekt wäre. Was man nicht tun sollte. Man sollte nicht am Kältekreis hantieren, keine Bauteile öffnen, kein Eis mit Gewalt entfernen und nicht wiederholt eine sofort wieder auslösende Sicherung zurücksetzen. Diese Dinge gehören zum Fachbetrieb. Die Einordnung: Ein erheblicher Teil der vermeintlichen Winter-Störungen hat eine einfache Ursache, die der Betreiber selbst finden und teils beheben kann — eine ausgelöste Sicherung, zu niedriger Druck, ein eingeschneites Außengerät, eine Fehleinstellung. Wer diese Punkte vor dem Anruf prüft, spart im günstigen Fall den Serviceeinsatz und hat im anderen Fall wertvolle Informationen für den Fachbetrieb. Was sich so nicht beheben lässt, ist eine Sache für die Profis.

Wann der Notdienst gerufen werden muss

Manche Winter-Störungen kann der Betreiber nicht selbst beheben — dann ist der Fachbetrieb gefragt, und im Winter mitunter dringend. Es lohnt sich zu wissen, wann ein normaler Termin reicht und wann es ein Notfall ist. Wann der Fachbetrieb gerufen werden sollte. Generell gilt: Wenn die Selbstprüfung keine einfache Ursache ergeben hat und die Störung bestehen bleibt, gehört die Sache zum Fachbetrieb. Das gilt insbesondere bei: — einer Fehlermeldung, die nach einem Neustart sofort wiederkehrt; — einer Sicherung, die nach dem Zurücksetzen sofort wieder auslöst; — ungewöhnlichen, lauten Geräuschen; — einer massiven, bleibenden Vereisung, die der Abtaubetrieb nicht löst; — wiederkehrendem Druckverlust; — dem Verdacht auf einen technischen Defekt am Verdichter oder im Kältekreis. Wann es ein Notfall ist. Zum dringenden Notfall — der den Notdienst rechtfertigt, auch außerhalb der üblichen Zeiten — wird eine Störung im Winter vor allem dann, wenn die Heizung komplett ausgefallen ist und das Haus auskühlt, besonders bei Frost. Dann drohen zwei Probleme: der Verlust der Behaglichkeit und, gravierender, das Einfrieren wasserführender Leitungen. Eingefrorene Leitungen können platzen und einen erheblichen Wasserschaden verursachen. Ein vollständiger Heizungsausfall bei strengem Frost ist deshalb eine Situation, in der man nicht bis zum nächsten regulären Termin warten sollte. Was man bei einem Frost-Notfall tun kann, bis Hilfe kommt. Bis der Notdienst eintrifft, kann man das Auskühlen verlangsamen und das Einfrieren von Leitungen abwenden: Türen zu ungenutzten, kalten Räumen schließen, um die Wärme im bewohnten Bereich zu halten; Rollläden schließen; gegebenenfalls einzelne Räume mit einer sicheren, beaufsichtigten Zusatzheizung temperieren; und bei akuter Frostgefahr für die Leitungen den Fachbetrieb oder Notdienst nach den richtigen Schritten fragen. Wer eine Wärmepumpe mit Heizstab hat, sollte prüfen, ob sich über den Heizstab beziehungsweise einen Notbetrieb wenigstens eine Grundwärme aufrechterhalten lässt — das kostet zwar Strom, wendet aber den Frostschaden ab. Die Vorbereitung auf den Anruf. Wer den Fachbetrieb oder Notdienst ruft, sollte die Informationen aus der ersten Prüfung bereithalten: Welche Wärmepumpe ist es, welches Modell? Welche Fehlermeldung wird angezeigt? Seit wann besteht das Problem, was wurde schon geprüft? Heizt die Anlage noch teilweise oder gar nicht? Je präziser die Schilderung, desto schneller und gezielter kann geholfen werden. Die Frage der Erreichbarkeit. Ein Notdiensteinsatz an einem Wintertag, abends oder am Wochenende ist oft schwerer zu bekommen und teurer als ein regulärer Termin. Hier zeigt sich der Wert eines Wartungsvertrags: Viele Verträge sichern einen bevorzugten Service oder eine zugesagte Reaktionszeit zu. Wer einen solchen Vertrag hat, sollte den dort genannten Kontakt nutzen. Die Einordnung: Bei einer Winter-Störung, die sich nicht selbst beheben lässt, ist der Fachbetrieb gefragt. Zum echten Notfall wird es, wenn die Heizung komplett ausfällt und das Haus bei Frost auszukühlen droht — dann zählt jede Stunde, weil eingefrorene Leitungen einen teuren Schaden verursachen können. In dieser Situation sollte man den Notdienst rufen und in der Zwischenzeit das Auskühlen verlangsamen.

Vorbeugen — den Winter vorbereiten

Die beste Winter-Störung ist die, die gar nicht erst auftritt. Mit etwas Vorbereitung lässt sich das Risiko einer Störung in der kalten Jahreszeit deutlich senken. Die Wartung vor dem Winter. Der wirksamste Vorbeugeschritt ist die regelmäßige Wartung durch den Fachbetrieb — und ein guter Zeitpunkt dafür ist vor Beginn der Heizsaison. Bei der Wartung werden die Funktionen und Sicherheitseinrichtungen geprüft, der Anlagendruck kontrolliert, bei Luft-Wärmepumpen der Verdampfer und der Kondenswasserablauf inspiziert, die Einstellungen überprüft. Kleine Probleme, die im Winter zur Störung würden, lassen sich so früh erkennen und beheben. Wer einen Wartungsvertrag hat, hat das ohnehin geregelt. Das Außengerät winterfest machen. Bei der Luft-Wärmepumpe vor dem Winter prüfen: Ist der Aufstellort so, dass das Gerät nicht zugeschneit wird? Läuft das Kondenswasser ungehindert ab, sodass sich keine Eisplatte bilden kann? Sind Laub und Schmutz entfernt? Ein winterfest aufgestelltes und freies Außengerät vereist weniger stark und arbeitet störungsärmer. Das Heizsystem prüfen. Vor der Heizsaison den Anlagendruck kontrollieren und gegebenenfalls Wasser nachfüllen. Die Heizkörper entlüften. So startet die Anlage gut vorbereitet in den Winter. Die Einstellungen kontrollieren. Vor dem Winter prüfen, dass die Anlage auf Winterbetrieb steht und die Heizkurve sinnvoll eingestellt ist. So vermeidet man, dass die Anlage im ersten Kälteeinbruch wegen einer Fehleinstellung nicht richtig heizt. Die Bedienung kennen. Es lohnt sich, vor dem Winter zu wissen, wie man die eigene Wärmepumpe bedient: Wo liest man Fehlermeldungen ab? Wie macht man einen Neustart? Wo sieht man den Heizstab-Anteil und den Anlagendruck? Wie schaltet man bei Bedarf einen Notbetrieb ein? Wer das im Ernstfall nicht erst suchen muss, reagiert ruhiger und richtiger. Die Bedienungsanleitung sollte griffbereit sein. Die Kontaktdaten bereithalten. Die Kontaktdaten des Fachbetriebs und gegebenenfalls des Notdienstes — bei einem Wartungsvertrag die dort genannte Servicenummer — sollten griffbereit sein, nicht erst im Störungsfall gesucht werden müssen. Den Verbrauch beobachten. Wer den Stromverbrauch über den Winter im Blick behält, erkennt eine sich anbahnende Verschlechterung früh — ein schleichend steigender Verbrauch oder ein zunehmender Heizstab-Anteil kann ein Vorbote eines Problems sein. Früh erkannt, lässt es sich oft beheben, bevor es zur Störung wird. Die Anlagen-Akte pflegen. Inbetriebnahme-Protokoll, Datenblätter, Wartungsnachweise und die Bedienungsanleitung gehören in eine griffbereite Akte. Im Störungsfall sind diese Unterlagen wertvoll. Die zusammenfassende Botschaft: Eine Wärmepumpe ist im Winter eine zuverlässige Heizung — und mit etwas Vorbereitung bleibt sie es. Eine Wartung vor der Heizsaison, ein winterfest aufgestelltes Außengerät, ein geprüftes Heizsystem, bekannte Bedienung und griffbereite Kontaktdaten senken das Störungsrisiko erheblich und sorgen dafür, dass man im Fall der Fälle ruhig und richtig reagiert. Die meisten Winter verlaufen dann völlig unauffällig — so, wie es sein soll.

⚠ Praxis-Hinweis

Ein vollständiger Heizungsausfall bei strengem Frost ist ein echter Notfall — es drohen einfrierende und platzende Leitungen mit teurem Wasserschaden. Dann den Notdienst rufen und bis dahin das Auskühlen verlangsamen. Aber: Vereisung, Abtaubetrieb und lange Laufzeiten sind kein Notfall, sondern Normalbetrieb — erst prüfen, dann handeln.

Häufige Fragen — Wärmepumpe-Störung im Winter — was tun?

Meine Wärmepumpe verhält sich im Winter auffällig — ist das eine Störung?
Oft nicht. Vereisung des Außengeräts, aufsteigender Wasserdampf, Schmelzwasser darunter, lange gleichmäßige Laufzeiten, eine kurze Änderung des Geräusches während des Abtauens und ein deutlich höherer Stromverbrauch als im Sommer sind im Winter normaler Betrieb, keine Störung. Eine echte Störung liegt vor, wenn die Wärmepumpe gar nicht mehr heizt, eine Fehlermeldung mit Abschaltung anzeigt, ungewöhnliche laute Geräusche macht oder massiv und dauerhaft vereist ist. Erst ruhig den Status prüfen, dann handeln.
Was kann ich bei einer Wärmepumpen-Störung selbst prüfen?
Mehreres: ob die Stromversorgung da ist und keine Sicherung ausgelöst hat; welche Fehlermeldung die Regelung zeigt (Anleitung lesen, gegebenenfalls einen kontrollierten Neustart versuchen); ob der Anlagendruck im vorgegebenen Bereich liegt; ob das Außengerät eingeschneit oder von Laub verlegt ist (Schnee und Laub vorsichtig entfernen); ob die Anlage versehentlich im falschen Betriebsmodus steht oder die Heizkurve verstellt wurde; ob Thermostate offen und Heizkörper entlüftet sind. Viele Störungen haben eine solche einfache Ursache.
Wann muss ich bei einer Winter-Störung den Notdienst rufen?
Zum dringenden Notfall wird eine Störung vor allem, wenn die Heizung komplett ausgefallen ist und das Haus bei Frost auszukühlen droht. Dann drohen der Verlust der Behaglichkeit und — gravierender — das Einfrieren wasserführender Leitungen, die platzen und einen erheblichen Wasserschaden verursachen können. Ein vollständiger Heizungsausfall bei strengem Frost rechtfertigt den Notdienst, auch außerhalb der üblichen Zeiten. Bei weniger akuten Störungen, die sich nicht selbst beheben lassen, reicht ein regulärer Fachbetrieb-Termin.
Was tue ich, bis der Notdienst kommt, wenn die Heizung bei Frost ausfällt?
Das Auskühlen verlangsamen, um das Einfrieren von Leitungen abzuwenden: Türen zu ungenutzten kalten Räumen schließen, um die Wärme im bewohnten Bereich zu halten; Rollläden schließen; gegebenenfalls einzelne Räume mit einer sicheren, beaufsichtigten Zusatzheizung temperieren. Wer eine Wärmepumpe mit Heizstab hat, kann prüfen, ob sich über den Heizstab oder einen Notbetrieb wenigstens eine Grundwärme halten lässt — das kostet Strom, wendet aber den Frostschaden ab. Im Zweifel den Notdienst nach den richtigen Schritten fragen.
Was sollte ich beim Anruf beim Fachbetrieb bereithalten?
Die Informationen aus der ersten Prüfung: um welche Wärmepumpe und welches Modell es sich handelt, welche Fehlermeldung angezeigt wird, seit wann das Problem besteht, was bereits geprüft wurde und ob die Anlage noch teilweise oder gar nicht heizt. Je präziser die Schilderung, desto schneller und gezielter kann geholfen werden. Hilfreich ist eine griffbereite Anlagen-Akte mit Inbetriebnahme-Protokoll und Datenblättern. Bei einem Wartungsvertrag die dort genannte Servicenummer nutzen — sie sichert oft bevorzugten Service.
Wie beuge ich Wärmepumpen-Störungen im Winter vor?
Mit einer Wartung durch den Fachbetrieb vor Beginn der Heizsaison — dabei werden Funktionen, Druck, Verdampfer und Einstellungen geprüft, kleine Probleme früh behoben. Außerdem: das Außengerät winterfest aufstellen und freihalten, den Anlagendruck prüfen und Heizkörper entlüften, die Einstellungen kontrollieren, die Bedienung der eigenen Anlage kennen, die Kontaktdaten von Fachbetrieb und Notdienst griffbereit halten und den Verbrauch beobachten. So senkt man das Störungsrisiko erheblich und reagiert im Fall der Fälle ruhig und richtig.
Hilft ein Wartungsvertrag bei Winter-Störungen?
Ja, in zweierlei Hinsicht. Erstens beugt die regelmäßige Wartung Störungen vor, weil kleine Probleme früh erkannt und behoben werden, bevor sie im Winter zur Störung werden. Zweitens sichern viele Wartungsverträge im Störungsfall einen bevorzugten Service oder eine zugesagte Reaktionszeit zu — gerade im Winter, wenn Notdiensttermine schwerer zu bekommen und teurer sind, ist das wertvoll. Wer einen Wartungsvertrag hat, sollte im Störungsfall den dort genannten Servicekontakt nutzen.

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