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Long-Tail-Q&A — Sommer

Wärmepumpe im Sommer — Betrieb und Warmwasser

Im Sommer wird nicht geheizt — aber die Wärmepumpe ist trotzdem nicht im Urlaub. Diese Q&A-Seite erklärt, was die Wärmepumpe im Sommer tut, warum die Warmwasserbereitung dann ihre Hauptaufgabe ist, wie die Heizgrenze den Übergang zwischen Heiz- und Sommerbetrieb regelt und worauf man im Sommerbetrieb achten sollte.

Der Sommerbetrieb — was die Wärmepumpe im Sommer tut

Im Sommer ändert sich die Aufgabe der Wärmepumpe grundlegend. Während sie im Winter das ganze Haus beheizt, fällt diese Hauptaufgabe im Sommer weg. Trotzdem ist die Wärmepumpe nicht außer Betrieb — sie wechselt in den sogenannten Sommerbetrieb. Was im Sommerbetrieb passiert. Im Sommerbetrieb stellt die Wärmepumpe die Raumheizung ein — es macht keinen Sinn, einen Heizkreis zu betreiben, wenn das Haus ohnehin warm genug ist. Was bleibt, ist eine andere Aufgabe: die Bereitung des Trinkwarmwassers. Warmwasser wird das ganze Jahr über gebraucht — zum Duschen, Baden, für die Küche. Auch im Hochsommer braucht ein Haushalt warmes Wasser. Diese Aufgabe übernimmt die Wärmepumpe weiter, und im Sommer ist sie ihre Hauptbeschäftigung. Der Sommerbetrieb ist also kein Ausschalten der Wärmepumpe, sondern ein Umschalten ihrer Aufgabe — von Heizung plus Warmwasser auf nur noch Warmwasser. Bei einer Wärmepumpe mit Kühlfunktion kommt im Sommer als dritte mögliche Aufgabe das Kühlen hinzu — das ist ein eigenes Thema der anderen Pillars dieses Clusters. Wie der Wechsel erfolgt. Der Übergang zwischen Heizbetrieb und Sommerbetrieb wird von der Regelung der Wärmepumpe gesteuert. Sie erkennt anhand der Außentemperatur, ob noch geheizt werden muss oder nicht — der Mechanismus dahinter ist die Heizgrenze, der ein eigener Abschnitt gewidmet ist. Der Wechsel erfolgt also automatisch; der Bewohner muss in der Regel nichts umstellen, sofern die Regelung richtig eingestellt ist. Was das für den Stromverbrauch bedeutet. Weil im Sommer die energieintensive Raumheizung wegfällt, sinkt der Stromverbrauch der Wärmepumpe im Sommer deutlich. Sie verbraucht dann nur noch den Strom für die Warmwasserbereitung und gegebenenfalls für die Kühlung. Der typische Jahresverlauf des Wärmepumpen-Stromverbrauchs hat deshalb eine ausgeprägte Form: hoch im Winter, niedrig im Sommer. Wer den Verbrauch dokumentiert, sieht diesen Verlauf deutlich. Die Einordnung: Der Sommerbetrieb ist der ruhige Teil des Wärmepumpen-Jahres. Die Wärmepumpe arbeitet weniger, verbraucht weniger Strom und konzentriert sich auf das Warmwasser. Für den Bewohner ist das meist unkompliziert — die Wärmepumpe regelt den Übergang selbst. Es gibt aber ein paar Dinge, die man im Sommer wissen und beachten sollte; sie sind Thema der folgenden Abschnitte.

Warmwasser im Sommer — der Hauptjob

Im Sommer ist die Warmwasserbereitung die Hauptaufgabe der Wärmepumpe. Es lohnt sich, diesen Betrieb zu verstehen — denn im Sommer lässt sich beim Warmwasser einiges optimieren. Wie die Warmwasserbereitung funktioniert. Die Wärmepumpe erwärmt einen Trinkwarmwasserspeicher — einen Behälter, in dem warmes Wasser für den Bedarf des Haushalts vorgehalten wird. Wird Warmwasser entnommen und sinkt die Speichertemperatur, heizt die Wärmepumpe den Speicher wieder auf. Im Sommer ist das ihre wesentliche Tätigkeit. Warmwasser im Sommer ist effizienter. Es gibt eine gute Nachricht für den Sommerbetrieb: Die Warmwasserbereitung läuft im Sommer effizienter als im Winter. Der Grund ist die Außentemperatur. Eine Luft-Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je wärmer die Wärmequelle ist — und im Sommer ist die Außenluft warm. Die Wärmepumpe muss also nur eine geringe Temperaturdifferenz überbrücken, um das Warmwasser zu erzeugen, und erreicht dabei eine gute Leistungszahl. Das im Sommer bereitete Warmwasser kostet pro Liter weniger Strom als das im Winter bereitete. Die Verbindung mit der PV-Anlage. Hier liegt ein besonders schöner Zusammenhang. Im Sommer liefert eine PV-Anlage am meisten Strom — aber die Wärmepumpe heizt nicht und braucht den Solarstrom nicht fürs Heizen. Die Warmwasserbereitung dagegen kann den Solarstrom sehr gut nutzen. Wer eine PV-Anlage hat, kann die Warmwasserbereitung gezielt in die sonnenreichen Mittagsstunden legen: Der Warmwasserspeicher wird mit Solarstrom aufgeheizt, statt mit Netzstrom am Morgen oder Abend. So wird der sommerliche Solarüberschuss sinnvoll genutzt, und das Warmwasser kostet im besten Fall fast nichts. Eine intelligente Steuerung kann das automatisch regeln. Die Legionellen-Schutzschaltung. Ein Punkt, der das ganze Jahr über und auch im Sommer gilt: Aus hygienischen Gründen wird der Warmwasserspeicher von Zeit zu Zeit auf eine höhere Temperatur aufgeheizt, um Keime abzutöten. Diese Schutzschaltung ist wichtig und sollte nicht abgeschaltet werden. Sie sollte aber auch nicht häufiger laufen als nötig, weil das Aufheizen auf die höhere Temperatur Strom kostet. Die richtige Einstellung der Häufigkeit ist eine Sache der Regelung und gegebenenfalls des Fachbetriebs. Die Speichertemperatur nicht unnötig hoch wählen. Warmwasser braucht eine angemessene Speichertemperatur — aber nicht mehr als nötig. Eine unnötig hoch eingestellte Speichertemperatur kostet das ganze Jahr über Strom, im Sommer wie im Winter. Es lohnt sich, mit dem Fachbetrieb eine sinnvolle Einstellung zu finden. Die Einordnung: Die Warmwasserbereitung ist der Hauptjob der Wärmepumpe im Sommer — und sie ist im Sommer effizient. Wer eine PV-Anlage hat, kann das Warmwasser besonders günstig mit Solarstrom bereiten. Die richtigen Einstellungen bei Speichertemperatur und Legionellenschaltung sorgen dafür, dass der Sommer-Warmwasserbetrieb sparsam bleibt.

Die Heizgrenze und der Übergang

Der Wechsel zwischen Heizbetrieb und Sommerbetrieb wird von einem Mechanismus gesteuert, den man kennen sollte: der Heizgrenze. Was die Heizgrenze ist. Die Heizgrenze — auch Heizgrenztemperatur oder Sommerabschaltung genannt — ist eine in der Regelung eingestellte Außentemperatur. Sie funktioniert wie ein Schalter: Steigt die Außentemperatur über die Heizgrenze, schaltet die Wärmepumpe die Raumheizung ab und geht in den Sommerbetrieb. Fällt die Außentemperatur wieder darunter, nimmt sie die Raumheizung wieder auf. Die Heizgrenze sorgt also dafür, dass die Wärmepumpe nicht unnötig heizt, wenn es draußen warm genug ist. Wie sie wirkt. Die Regelung beobachtet die Außentemperatur — meist nicht den Momentanwert, sondern einen über einen gewissen Zeitraum gemittelten Wert, damit die Wärmepumpe nicht bei jeder kurzen Wetterschwankung hin- und herschaltet. Liegt dieser Wert über der Heizgrenze, bleibt die Raumheizung aus. Warum der Übergang fließend ist. Der Wechsel vom Heizbetrieb in den Sommerbetrieb erfolgt nicht an einem festen Datum, sondern wetterabhängig. Im Frühjahr gibt es warme Tage, an denen die Wärmepumpe schon im Sommerbetrieb ist, und kühle Tage, an denen sie wieder heizt. Dasselbe gilt im Herbst. Die Übergangszeit ist deshalb ein Hin und Her — und das ist richtig so, denn es richtet sich nach dem tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses. Die richtige Einstellung der Heizgrenze. Wo die Heizgrenze liegen sollte, ist keine feste Zahl, sondern hängt vom Gebäude ab. Ein gut gedämmtes Haus mit viel speichernder Masse braucht erst bei niedrigeren Außentemperaturen wieder Heizung — seine Heizgrenze kann tiefer liegen. Ein schlechter gedämmtes Haus kühlt schneller aus und braucht früher wieder Wärme — seine Heizgrenze liegt höher. Auch das individuelle Wärmeempfinden der Bewohner spielt hinein. Die Heizgrenze wird bei der Inbetriebnahme eingestellt und kann bei Bedarf angepasst werden. Typische Probleme rund um die Heizgrenze: — Ist die Heizgrenze zu hoch eingestellt, heizt die Wärmepumpe auch an milden Tagen, an denen es nicht nötig wäre — das kostet unnötig Strom. — Ist sie zu niedrig eingestellt, bleibt die Heizung an einem kühlen Sommertag oder in einer kühlen Phase aus, obwohl das Haus etwas Wärme gebrauchen könnte — dann wird es im Haus zu kühl. — Wenn es im Frühjahr oder Herbst im Haus unerwartet kühl oder unerwartet warm ist, lohnt sich ein Blick auf die Einstellung der Heizgrenze. Der manuelle Eingriff. In der Regel muss der Bewohner nichts umstellen — die Heizgrenze automatisiert den Übergang. Bei vielen Wärmepumpen lässt sich der Betriebsmodus aber auch manuell wählen, etwa um an einer unerwarteten Kältewelle im Sommer kurz die Heizung zu aktivieren. Wer unsicher ist, wie das bei der eigenen Anlage geht, fragt am besten den Fachbetrieb im Rahmen der Einweisung. Die Einordnung: Die Heizgrenze ist der unsichtbare Regler, der den Sommer- und Winterbetrieb fließend und wetterabhängig steuert. Richtig eingestellt, sorgt sie dafür, dass die Wärmepumpe weder unnötig heizt noch das Haus auskühlen lässt. Sie ist eine der Einstellungen, die in der Übergangszeit gelegentlich einen prüfenden Blick verdienen.

Worauf man im Sommer achten sollte

Der Sommerbetrieb ist der unkomplizierte Teil des Wärmepumpen-Jahres — aber ein paar Dinge sollte man trotzdem im Blick haben. Die Anlage in Betrieb lassen. Ein verbreiteter Irrtum ist, die Wärmepumpe im Sommer ganz abzuschalten, weil ja nicht geheizt wird. Das sollte man nicht tun. Die Wärmepumpe wird im Sommer für die Warmwasserbereitung gebraucht — schaltet man sie komplett ab, gibt es kein warmes Wasser. Außerdem braucht der Warmwasserspeicher die regelmäßige Legionellen-Schutzschaltung. Die Wärmepumpe gehört im Sommer also nicht ausgeschaltet, sondern in den Sommerbetrieb — und den stellt die Heizgrenze automatisch her. Das Außengerät frei und sauber halten. Bei einer Luft-Wärmepumpe ist der Sommer eine gute Zeit, das Außengerät zu pflegen. Im Sommer wachsen Pflanzen, Gras und Hecken — sie sollten dem Gerät nicht zu nah kommen und die Luftzirkulation nicht behindern. Auch Pollen, Samen und Schmutz können sich am Verdampfer ansammeln. Ein freies, sauberes Außengerät arbeitet effizienter. Die PV-gekoppelte Warmwasserbereitung nutzen. Wie beschrieben, ist der Sommer die ideale Zeit, das Warmwasser mit Solarstrom zu bereiten. Wer eine PV-Anlage hat, sollte sicherstellen, dass die Steuerung die Warmwasserbereitung in die sonnenreichen Stunden legt. Das ist ein konkreter, kostenloser Spar-Hebel im Sommer. Die Warmwasser-Einstellungen prüfen. Der Sommer ist ein guter Anlass, die Warmwasser-Einstellungen zu kontrollieren: Ist die Speichertemperatur nicht unnötig hoch? Läuft die Legionellenschaltung in einem sinnvollen, nicht zu häufigen Intervall? Läuft eine eventuelle Zirkulationspumpe nicht unnötig rund um die Uhr? Solche Einstellungen kosten still Strom — auch im Sommer. Die Kühlfunktion bewusst einsetzen. Wer eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion hat, kann sie im Sommer nutzen. Dabei gilt: Die aktive Kühlung kostet Strom, die passive Kühlung der Sole-Wärmepumpe kaum. Die Kühlung sollte mit Augenmaß eingesetzt werden — und mit der realistischen Erwartung einer sanften Temperierung, nicht einer Klimaanlage. Den Sommer für die Wartung nutzen. Außerhalb der Heizsaison ist ein guter Zeitpunkt für den Wartungstermin durch den Fachbetrieb. Die Anlage ist dann nicht für die Raumheizung im Einsatz, und ein eventuelles Problem fällt nicht in die kalte Jahreszeit. Wer einen Wartungstermin plant, kann ihn gut in den Sommer legen. Den Verbrauch beobachten. Der niedrige Sommerverbrauch ist ein guter Referenzwert. Wer den Stromverbrauch dokumentiert, sieht im Sommer, was die reine Warmwasserbereitung kostet. Ein auffällig hoher Sommerverbrauch — obwohl nicht geheizt wird — kann ein Hinweis auf ein Problem sein, etwa auf eine ungünstige Warmwasser-Einstellung oder einen unnötig mitlaufenden Heizstab. Die Einordnung: Im Sommer läuft die Wärmepumpe ruhig und sparsam. Die wichtigsten Punkte sind: nicht abschalten, sondern im Sommerbetrieb lassen; das Außengerät frei halten; das Warmwasser nach Möglichkeit mit Solarstrom bereiten; die Einstellungen prüfen; den Sommer für die Wartung nutzen. Mit diesen wenigen Handgriffen ist der Sommerbetrieb der entspannte Teil des Wärmepumpen-Jahres.

⚠ Praxis-Hinweis

Die Wärmepumpe im Sommer nicht komplett abschalten — sie wird für die Warmwasserbereitung und die hygienisch wichtige Legionellenschaltung gebraucht. Richtig ist der Sommerbetrieb, den die Heizgrenze automatisch herstellt. Wer eine PV-Anlage hat, sollte das Warmwasser gezielt in die sonnenreichen Mittagsstunden legen.

Häufige Fragen — Wärmepumpe im Sommer — Betrieb und Warmwasser

Was macht die Wärmepumpe im Sommer?
Im Sommer stellt die Wärmepumpe die Raumheizung ein und wechselt in den Sommerbetrieb. Ihre Hauptaufgabe ist dann die Bereitung des Trinkwarmwassers, das auch im Sommer gebraucht wird. Bei einer Wärmepumpe mit Kühlfunktion kommt das Kühlen als mögliche Aufgabe hinzu. Der Sommerbetrieb ist also kein Ausschalten, sondern ein Umschalten der Aufgabe. Weil die energieintensive Raumheizung wegfällt, sinkt der Stromverbrauch der Wärmepumpe im Sommer deutlich.
Soll ich die Wärmepumpe im Sommer abschalten?
Nein. Die Wärmepumpe wird im Sommer für die Warmwasserbereitung gebraucht — schaltet man sie komplett ab, gibt es kein warmes Wasser. Außerdem braucht der Warmwasserspeicher die regelmäßige Legionellen-Schutzschaltung aus hygienischen Gründen. Die Wärmepumpe gehört im Sommer nicht ausgeschaltet, sondern in den Sommerbetrieb — und den stellt die Heizgrenze automatisch her. Man muss in der Regel nichts manuell umstellen.
Ist die Warmwasserbereitung im Sommer effizienter?
Ja. Eine Luft-Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je wärmer die Wärmequelle ist — und im Sommer ist die Außenluft warm. Die Wärmepumpe muss nur eine geringe Temperaturdifferenz überbrücken, um das Warmwasser zu erzeugen, und erreicht dabei eine gute Leistungszahl. Das im Sommer bereitete Warmwasser kostet pro Liter weniger Strom als das im Winter bereitete. Wer zusätzlich eine PV-Anlage hat, kann das Warmwasser im Sommer besonders günstig mit Solarstrom bereiten.
Was ist die Heizgrenze einer Wärmepumpe?
Die Heizgrenze — auch Heizgrenztemperatur oder Sommerabschaltung — ist eine in der Regelung eingestellte Außentemperatur, die wie ein Schalter wirkt: Steigt die Außentemperatur darüber, schaltet die Wärmepumpe die Raumheizung ab und geht in den Sommerbetrieb. Fällt sie wieder darunter, nimmt die Wärmepumpe die Heizung wieder auf. Die Heizgrenze steuert den Übergang zwischen Heiz- und Sommerbetrieb automatisch und wetterabhängig — der Wechsel erfolgt also nicht an einem festen Datum.
Warum heizt meine Wärmepumpe an einem warmen Tag noch oder schon wieder?
Das steuert die Heizgrenze. Liegt die gemittelte Außentemperatur unter der eingestellten Heizgrenze, heizt die Wärmepumpe; liegt sie darüber, ist Sommerbetrieb. In der Übergangszeit ist das ein wetterabhängiges Hin und Her. Wenn es im Haus unerwartet kühl oder unerwartet warm ist, lohnt sich ein Blick auf die Einstellung der Heizgrenze: Ist sie zu hoch, heizt die Wärmepumpe unnötig; ist sie zu niedrig, bleibt die Heizung an einem kühlen Tag aus, obwohl das Haus Wärme gebrauchen könnte.
Kann ich im Sommer das Warmwasser mit PV-Strom bereiten?
Ja, und das lohnt sich besonders. Im Sommer liefert eine PV-Anlage am meisten Strom, aber die Wärmepumpe heizt nicht — die Warmwasserbereitung kann den Solarstrom dagegen sehr gut nutzen. Wer die Warmwasserbereitung gezielt in die sonnenreichen Mittagsstunden legt, heizt den Speicher mit Solarstrom statt mit Netzstrom auf. Eine intelligente Steuerung kann das automatisch regeln. So wird der sommerliche Solarüberschuss sinnvoll genutzt, und das Warmwasser kostet im besten Fall fast nichts.
Worauf sollte ich beim Sommerbetrieb der Wärmepumpe achten?
Die Anlage nicht abschalten, sondern im Sommerbetrieb lassen (für Warmwasser und Legionellenschaltung). Bei einer Luft-Wärmepumpe das Außengerät frei von Pflanzen, Pollen und Schmutz halten. Das Warmwasser nach Möglichkeit mit Solarstrom bereiten. Die Warmwasser-Einstellungen prüfen — Speichertemperatur nicht unnötig hoch, Legionellenschaltung nicht zu häufig. Den Sommer für den Wartungstermin nutzen. Und den niedrigen Sommerverbrauch beobachten — ein auffällig hoher Wert kann auf ein Problem hindeuten.

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